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Yazeed Al-Rajhi und Timo Gottschalk starten mit Sieg in den Marathon-Baja-Weltcup

10. Februar 2024

Weitere Beiträge

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  • Yazeed Al-Rajhi und Timo Gottschalk starten mit Sieg in die Saison
  • Navigation im Norden von Saudi-Arabien besonders knifflig

Ha’il, Saudi-Arabien (10. Februar 2024) – Dominiert, es nochmal spannend gemacht – und gesiegt: Yazeed Al-Rajhi und Timo Gottschalk sind stark in den FIA Marathon-Baja-Weltcup gestartet. Beim Auftakt der Serie, die gleichzeitig auch den Auftakt zu Saudi-Arabischen Meisterschaft bildete, erarbeiteten sich die Vize-Champions des Vorjahres am ersten von zwei Tagen einen Vorsprung, von dem sie auf der Abschlussetappe zehrten. Dabei sorgte ein kleiner Fehler mit großer Wirkung für Spannung bis zum Schluss: An einer im Roadbook nicht eindeutigen Stelle fuhren Al-Rajhi/Gottschalk in die falsche Richtung und verloren mit der Umkehr viel Zeit. Daraufhin aktivierten sie ihre Reserven, machten wieder Boden gut und siegten so knapp.

Die Baja Ha’il im Norden Saudi-Arabiens bildete auf rund 472 Prüfungskilometern, 856 insgesamt, einen knackigen Vorgeschmack auf die nächste große Aufgabe: Die Abu Dhabi Desert Challenge, bei der Yazeed Al-Rajhi und Timo Gottschalk als Vorjahressieger antreten. Der zweite Lauf zur FIA Marathon-Rallye-Weltmeisterschaft (W2RC) wird von 25. Februar bis zum 02. März ausgetragen.

STIMMEN

„Ein gutes Resultat zum Auftakt des Baja-Weltcups, das uns sehr freut. Zum Schluss haben wir es noch etwas spannend gemacht und sind kurz in die falsche Richtung gefahren. Aber unser Vorsprung vom Vortag und ein Sprint ins Ziel haben für den Gesamtsieg gereicht. Fehler gehören zu unserem Sport dazu, man muss aber richtig damit umgehen – das haben wir heute bewiesen.“

YAZEED AL-RAJHI

„Eine anspruchsvolle Baja, fahrerisch wie navigatorisch. Kurz vor Schluss bin ich noch einmal in eine Falle getappt und wir sind in die falsche Richtung gefahren – das hat uns viel Zeit gekostet. Bis zum Ziel haben wir dann noch einmal richtig Gas gegeben und haben unsere Reserven aktiviert – das hat gereicht und gezeigt, dass wir jederzeit nachlegen können.“

TIMO GOTTSCHALK

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