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Mud Max – Swampy Road: Al-Rajhi/Gottschalk holen in Portugal wertvolle Punkte für die WM

22. März 2026

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  • Yazeed Al-Rajhi und Timo Gottschalk holen als Sechste das Maximum aus einer schlammig-kniffligen Rallye Portugal
  • Punkte-Maximierung schlägt Attacke-Modus: kontrolliertes Risiko für nachgeholten Saisonstart
  • Zweiter Saisonlauf der FIA Marathon-Rallye-Weltmeisterschaft (W2RC) fordernd für Fahrer, Beifahrer und Material

Loulé, Spanien (22. März 2026) – Yazeed Al-Rajhi und Timo Gottschalk haben mit einer klugen Fahrt ihre Namen in der WM-Wertung hinterlassen: Beim zweiten Lauf der FIA Marathon-Rallye-Weltmeisterschaft (W2RC) holten sie nach einer enttäuschenden Rallye Dakar als Sechste nun das Punkten beim erweiterten Saisonstart der fünf Rallyes umfassenden WM nach. Bei der Rallye Portugal, Ausgabe 2026, ein alles andere als einfaches Unterfangen: Winterstürme und intenstive Regenfälle hatten die Route der Wertungsprüfungen extrem aufgeweicht – Schlamm und Matsch sowie viele Wasserdurchfahrten prägten deshalb die Rallye durch Alentejo und Ribatejo. Die Rallye-Dakar-Sieger von 2025 schlugen eine vorsichtigen und kalkulierte Fahrweise an und kamen mit 11:55 Minuten Rückstand hinter den Sieger Sébastien Loeb/Édouard Boulanger (FRA/FRA, Dacia) ins Ziel, das andere – auch favorisierte – Teilnehmer wegen der kniffligen Bedingungen gar nicht erst erreichten.

Der dritte Saisonlauf der W2RC wird mit der Desafío Ruta 40 vom 24. bis 29. Mai in Argentinien ausgetragen, die die DNS der Rallye Dakar in sich trägt, die viele Jahre in Südamerika ihre Heimat hatte.

STIMMEN

„Die Bedingungen bei der Rallye Portugal waren dieses Jahr angesichts des Schlamms und der vielen Regenfälle extrem. Wir sind froh, dass wir das Ziel erreicht und wertvolle Punkte gesammelt haben. Wir wissen aber auch, das das nicht das beste Ergebnis war – dennoch sind wir zufrieden.“
YAZEED AL-RAJHI

„Nach dem frühen Ende bei der Rallye Dakar waren wir zum Punkten verdammt – das haben wir gemacht. Klar, man hätte mehr Risiko gehen und noch mehr herausholen können – aber damit auch die Wahrscheinlichkeit erhöht, wieder leer auszugehen. Ich denke, wir haben das Beste aus der Situation gemacht. Wir sind soweit happy und freuen uns auf Argentinien, das mehr unser Terrain ist. Und wo wir mehr Gas geben wollen, werden und müssen.“
TIMO GOTTSCHALK

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